René Schimmelpfennig

Webdeveloper, Entertainer, Querdenker & Eichhörnchen-Züchter 🐿️

Bewässerungsanlage – Back to the Basics

Wahrscheinlich verfällt man in einen totalen „Funktionen Overkill“, wenn man sein erstes IoT Projekt soweit lauffähig hat und stolz auf das Ergebnis ist. Dann wird hier noch ein Sensor und da noch ein OLED Display angebaut. Aber man vergisst darüber nachzudenken, ob die Erweiterungen wirklich sinvoll sind. Auch in Hinblick auf Energieverbrauchs sollte man auf überfüssiges verzichten. Wer möchte schon alle paar Tage in seinem Garten rumkrabbeln um Akkus zu tauschen, für einen Display auf den man in 98% der Fälle eh nicht schauen kann weil die Anlage knapp über den Boden platziert wurde.

So habe ich mein Projekt überdacht und als erstes den Display entfernt: Die Werte landen dank MQTT Protokoll in einer Datenbank und können auch komfortabel über eine kleine App oder Website auf dem Smartphone betrachtet werden.

Die zweite Optimierung betraf die Laufzeit: Die Anlage ist so konzipiert, dass sie 24h am Tag mit dem Internet verbunden ist, aber nur alle x Stunden Werte an den Server schickt. Einziger Vorteil dadurch: Man kann jederzeit Befehle über MQTT an die Anlage schicken und eine Bewässerung oder eine Messung auszulösen. Kann man haben. Es belastet aber die Akkus sehr stark und ist daher ein Feature auf das man locker verzichten kann.

Daher habe ich es nun so abgeändert, dass die Anlage beim Start Messwerte aufnimmt, sendet, dann bei Bedarf die Bewässerung auslöst und dann in den Schlafmodus versetzt wird. Nach einem zuvor festgelegten Zeitraum wacht sie automatisch wieder auf und führt den Prozess von Neuen durch. So wird viel Energie gespart und die Akkus sollten nun ein paar Monate durchhalten statt ein paar Tage. Durch den internen Timer des ESP8266, welcher den Chip wieder aufweckt, konnte ich auf das RTC Modul verzichten.

Ihr sehr ich habe den Optimierungsbedarf genutzt. Freut euch auf den nächsten Beitrag, denn auch softwareseitig hat sich einiges getan.

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© 2018 René Schimmelpfennig

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