Android App Empfehlungen

Seit Juli bin ich stolzer Besitzer eines Smartphones (Samsung Galaxy S). Von den vielen anfangs installieren Apps habe ich mittlerweise einen Großteil wieder deinstalliert, weil sie in meinen Alltag doch keine Anwendung fanden. Es haben sich jedoch wahre Schätze herauskristallisiert, die ich euch hier kurz vorstellen möchte.

Offi
Diese App nutze ich am häufigsten. Mit ihrer Hilfe kann man sich schnell über die Live-Abfahrtzeiten der näheren Haltestellen informieren, besonders dort wo keine digitale Fahrplananzeige aufgestellt ist. Auch bei der Planung von Verbindungen über mehrere Stationen hinweg ist das Programm sehr genau und zeigt die Ergebnisse grafisch aufbereitet an, so dass man schnell sieht wo man umsteigen muss.

Feedly
Super zum Lesen von RSS-Feeds, die man in Google-Reader hinterlegt hat. Die App stellt die News fast wie in einer digitalen Zeitschrift aufbereitet dar. Über Fingergesten können Nachrichten als gelesen markiert werden und zwischen ihnen hin und her geblättert werden. Das Programm ist kostenlos und kommt ohne nervende Werbung aus.

TuneIn Radio
Das beste Webradiostreaming Programm für Android meiner Meinung. Die Interne Datenbank enthält bereits mehrere 1000 nationale und internationale Webradiostationen, die in übersichtlichen Kategorien gegliedert sind. Die App läuft im Hintergrund weiter, wenn ein Stream läuft und kann über das Statusmenü wieder in den Vordergrund geholt werden. Ein integrierter Wecker lässt einen morgens mit seinem Lieblingssender aufwachen. Die App ist kostenlos, zeigt aber Werbebanner am unteren Rand an. Bei der Pro-Version für 70ct entfällt diese und man kann Radiosendungen anhalten (~Timeshifting) und auch aufzeichnen.

SMS Backup+
Sichert alle SMS und den Telefonverlauf im Google-Mail-Konto. Sie erscheinen dort unter einem separaten Label als E-Mail: Absender der SMS und bei Anrufen sogar die Dauer. In den Einstellungen lässt sich festlegen, dass die App selbstständig Backups erstellt. So gehen bei Defekt oder Verlust keine wichtigen Daten verloren. Ganz nützlich: Man kann in Google-Mail nach SMS suchen und auf sie zugreifen, wenn man das Smartphone nicht dabei hat. Das Programm ist gratis.

Timeriffic
Zum Anlegen von Zeitplänen nach denen das Handy lautlos geschaltet werden soll (z.B. nachts). Dabei kann ausgiebig Konfiguriert werden, z.B. nach Wochentagen. Ich habe zwei Zeitpläne in der App hinterlegt: Eine schaltet das Telefon zu einer bestimmten Uhrzeit in den Ruhemodus. Die andere werktags wieder in den Klingelmodus.

NoLED
Da mein Galaxy S über keinerlei LEDs verfügt, müsste ich jedes Mal das Display einschalten um zu prüfen ob eine neue SMS, ein verpasster Anruf oder eine E-Mail eingegangen ist. Diese App hilft hier weiter indem sie im Standbymodus kleine Icons anzeigt. Um Energie zu sparen, kann in den Einstellungen festgelegt werden, dass die Anzeige abgeschaltet wird wenn das Telefon sich in einer Tasche befindet. Auch ein Schlafmodus kann eingestellt werden.

DroidStats
Die App kann viele Statistiken zum Telefonie- und Surfverhalten anzeigen. Hat man bei seinem Datentarif ein Limitierung, so lässt mit ihr schnell feststellen wie viel davon noch übrig ist. In den Einstellungen lassen sich die Gesprächskosten, Freikontingente, Grundgebühren und Taktungen hinterlegen. Über ein Widget hat man so stets eine Übersicht zu seinen Kosten.

Spark 360
Zeigt euer Xbox-Profil und den Online-Status aller Freunde an. Ganz nützlich: man kann Nachrichten verschicken, was auf der Konsole ja nur begrenzt vernünftig funktioniert, wenn man mit dem Steuerkreuz auf der Bildschirmtastatur herum navigieren muss. Die App ist im Market für 1,09 € zu finden.

*Updated 2* Abschied von der GEE

Als ich letzten Donnerstag in meinen Briefkasten griff konnte ich endlich die lang ersehnte neue Ausgabe der “GEE” herausholen. Doch schon ein kurzer Blick über das Cover machte micht stuzig: “GEE Sonderheft – Die Highlights Aus Acht Jahren”. Es war keine Jubiläumsausgabe oder dergleichen. Ein Blick in mein E-Mail-Postfach klärte das Ganze dann auf: Die Abobetreuung gab bekannt, dass die GEE von nun an nur noch auf digitalen Wege vertrieben wird. Für iPhone, iPad und Android soll es dann monatlich frische Inhalte geben. Die Printversion werde eingestellt. Pro Jahr würde es nur noch 2 bis 3 Sonderausgaben mit den besten Magazinbeiträgen geben – für alle Abonenten, die noch ausstehende Ausgaben haben.

Das kam sehr überaschend, zumal die GEE vor ein paar Monaten erst ihr Layout aufgefrischt und ein paar neue Rubriken eingeführt hat. Die Lesermeinungen zu dem Heft waren wie immer sehr positiv. Nun aber macht sich in den Formen der Unmut der Leser und Abonenten bemerkbar: Die Mehrheit ist von der Entscheidung des Verlags enttäuscht.

Die GEE stach im Markt der Spielemagazine hervor: Ein schon künstlerisches Layout, ein unterhaltsamer Mix aus anspruchsvollen und gesellschaftskritischen Beiträgen und Retro-Themen. Die Spieltest kamen ohne in Zahlen ausgedrücktes Bewertungschema daher: Jeder konnte sich selber seine Meinung anhand der doch recht witzigen und einfältigen Testberichte bilden. Und nun alles vorbei??? Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Leser ein iPad ihr eigene nennen und auf einen kleinen Handydisplay wird es sicherlich auch auf Dauer keinen Sinn machen das komplette Magazin zu lesen. Und selbst wenn man sich damit abfindet: Das Heft an sich machte eine großen Teil der GEE aus: edles Papier und die Redaktion hatte öfters tolle Einfälle für das Cover: z.B. in der Ausgabe mit dem Betrag zu “Alan Wake” war das Cover mit einer phosphoreszierenden Schicht versehen, so dass das Heft im Dunkeln schimmerte.

Ich bedauere sehr, dass die GEE in der bisherigen Form nicht weitergeführt wird. Bin aber gespannt wie die digitale Umsetzung aussehen wird: Falls ich mir mal ein Tablet zulege, werde ich mir das anschauen und dann entscheiden, ob das Maganzin für mich ein Comeback erleben wird.

Update 05.05: Die GEE-Redaktion hat auf ihrer Internetseite eine FAQ eingerichtet, in der einige Fragen über die Zukunft des Hefts beantwortet werden.

Update 16.05: In einem Podcast äußert sich der ehemalige Chefredakteur Heiko Gogolin zum großen Umbruch bei der GEE.

Codezeilen zählen mit “Tally”

Heute möchte ich euch ein kleines Tool vorstellen mit dem man die Code-Zeilen von Visual Studio Projekten zählen kann. “Tally” wurde vom kanadischen Entwickler Kelly Elias für WPF geschrieben und erfüllt seine Aufgabe sehr gut: Nach der Auswahl eines Verzeichnisses werden alle darin enthaltenen Projektdateien (C# und VB.Net) analysiert und vom Programm übersichtlich dargestellt.

Auf seiner Website kann das Projekt im C# Quelltext heruntergeladen werden und lässt sich ohne Zusatzbibliotheken mit dem Visual Studio 2010 kompilieren. Nebenbei ist es auch ein gutes Paradebeispiel wie man in WPF Programme anhand des MVVM-Patterns implementieren kann.

Neues Jahr, neue Homepage

Schon eine ganze Weile stand auf meiner TODO-Liste, dass ich meine Website etwas mehr ausbaue. Ich möchte sie ja auch vermehrt als Blog nutzen, denn irgendwie landete in der Vergangenheit wirklich alles bei Facebook: Geht eben schnell und ist unkompliziert. Zudem sind die Beiträge recht kurz gehalten (420 Zeichen-Begrenzung).

Da ich auf meiner Website bisher auf Contao gesetzt habe, war das mit dem Blog nicht so ohne weiteres möglich ist – die Blogfunktionen sind eher rundimentär – ist eben als reines CMS konzipiert. Kurzerhand griff ich wieder auf WordPress zurück, da es doch einen gewalten Entwicklungsschritt gemacht hat und dabei eben noch einfach zu handhaben ist.

Zeit für ein eigenes Theme war nicht. Aber die Auswahl an vorgefertigten ist ja gewaltig: Man muss auch nicht immer alles selber machen. Ich habe mir ein chices ausgesucht und noch mein Logo integriert. Nun kann die bloggerei wieder losgehen…